Institut für Energietechnik (IET)
HSR

Gesteigerte Qualität und Effizienz im Entwicklungsalltag

Erfolgreiche Personalentwicklung durch berufliche Weiterbildung an der Hochschule für Technik in Rapperswil

Zoe Stadler, Institut für Energietechnik, HSR Rapperswil www.iet.hsr.ch,
CAS Computational Fluid Dynamics www.hsr.ch/cas-cfd

Problemstellung

In den meisten Herstellungsprozessen spielt die Strömungsmechanik in den komplexen Fertigungsverfahren eine wichtige Rolle, um die gewünschte Produktqualität und eine hohe Energieeffizienz zu erzielen. Führende Hersteller von Anlagen setzen dazu häufig die Simulationswerkzeuge von ANSYS oder OpenFOAM ein, wobei von den Ingenieurinnen und -ingenieuren ein umfassendes Wissen und vielfältige Anwendungserfahrungen erwartet werden. Für viele neue Mitarbeitende im Simulationsteam stellen die vielen physikalischen Zusammenhänge und die Modellbildung in der Simulationssoftware eine Herausforderung dar.

Lösung

Um das notwendige Wissen der Simulationsingenieurinnen und –ingenieure und damit auch die Qualität ihrer Arbeit sicherzustellen, fassen viele Unternehmen eine fachspezifische Schulung für ihre Mitarbeitenden an der Hochschule für Technik in Rapperswil ins Auge. Dort wird der in dieser Art europaweit einzigartige Zertifikatskurs (CAS) Computational Fluid Dynamics (CFD) angeboten. In dieser berufsbegleitenden Weiterbildung werden der Ingenieurin oder dem Ingenieur innerhalb von sechs Monaten umfassendes Fachwissen für die erfolgreiche Anwendung von Strömungssimulationen im Berufsalltag vermittelt. Dazu gehören sowohl modernste Verfahren für CFD-Simulationen als auch ein vertieftes Verständnis der physikalischen Grundlagen der Strömungstechnik und der mathematischen Konzepte für die Simulationen. Der Kurs wird durch die Lösung einer aktuellen Aufgabenstellung des eigenen Arbeitgebers abgeschlossen.
Die Weiterbildung lässt sich auch bei grösseren Entfernungen zwischen dem Arbeitsort und der Hochschule für Technik Rapperswil (HSR) gut mit dem Berufsalltag vereinen, da die wenigen Präsenzphasen an der Hochschule blockweise an Donnerstagen, Freitagen und Samstagen stattfinden.

Abbildung 1: Von der Fragestellung bis zur Lösung trägt die Leistung des Ingenieurs noch immer maßgeblich zum Erfolg bei.

Nutzen für den Kunden

Insbesondere bei langwierigen Strömungssimulationen ist es hilfreich, schon frühzeitig zu erkennen,

  • ob sich in die Modellbildung Fehler eingeschlichen haben,
  • ob numerische Zwischenergebnisse den Erwartungen entsprechen und konvergieren,
  • ob wesentliche fluiddynamische Effekte durch die Netzerstellung abgedeckt werden können.

Damit ist sowohl die Qualität der Simulationsergebnisse sichergestellt als auch sind die Berechnungsingenieurinnen und -ingenieure im Simulationsteam besser in der Lage, Entwicklungszeit und Energieressourcen – also Kosten – einzusparen.

„Im CAS Studium habe ich mein strömungstechnisches Grundlagenwissen aufgefrischt und umfassend erweitert. Im alltäglichen Umgang mit CFD-Werkzeugen bietet mir dieses Wissen mittlerweile eine erstaunliche Basis der Intuition, um bei den vielfältig auftretenden Problemen deren Ursache schnell zu finden. Sollte ich trotzdem noch Support-Hilfe zur Problemlösung benötigen, so ist es auf dieser Basis möglich, die Anfrage präziser zu stellen. Dadurch wird auch die Bearbeitung solcher Anfragen erheblich beschleunigt.“
(Nicola Efftinge-Reichau, ehemaliger Kursteilnehmer)

Abbildung 2 - Wissenstransfer von der Theorie in die Praxis im Modul "Best Practice in CFD", eines von drei Modulen im CAS Computational Fluid Dynamics. Im Unterricht mit Gleichgesinnten bauen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihr persönliches Netzwerk weiter aus.

Der CAS Computational Fluid Dynamics wird von der HSR Hochschule für Technik Rapperswil und CADFEM esocaet durchgeführt. Mehr Informationen finden Sie unter www.hsr.ch/cas-cfd, oder schreiben Sie uns an cas-cfd(at)hsr.ch.


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