Institut für Energietechnik (IET)
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Projekte

Auswahl aktueller Projekte

Projektleitung des Annex 49 im Wärmepumpenprogramm HPT der IEA

Alle Neubauten sollen in Europa ab 1. Januar 2021 als Netto-Nullenergiegebäude (nZEB) ausgeführt werden. Gebäudetechnikkonzepte zum Erreichen dieser Anforderungen sind daher von hohem Interesse. Wärmepumpensysteme zeichnen sich aufgrund der hohen Effizienz als Standardlösungen für nZEB ab.

Die Gruppe Gebäudetechnik des IET leitet im Auftrag des Bundesamts für Energie (BFE) den Annex 49 im Wärmepumpenprogramm HPT der Internationalen Energieagentur IEA zur Integration und Auslegung von Wärmepumpen für Netto-Nullenergiehäuser, an dem die acht Länder AT, BE, CH, DE, NO, SE, UK, US beteiligt sind. 

Weitere Informationen: https://www.heatpumpingtechnologies.org/annex49/

SCCER EIP Work Package 4: Dezentrales Abwassermanagement

Im Swiss Competence Center of Energy Research (SCCER) zu Efficiency in Industrial Processes (EIP) wird im Work Package 4 (WP4) die Integrationsmöglichkeiten von Wasser-und Energienutzung am Gebäude betrachtet. Das IET untersucht die Wiederverwertung von aufbereitetem Grau- oder Abwasser für Kühlzwecke über Verdunstungskühlung. Zusammen mit den Projektpartnern eawag, FHNW (Dezentrale Aufbereitung von Grau- und Abwasser) und der Empa (Wärmerückgewinnung) und dem Industriepartner Energie Solaire SA werden Möglichkeiten zur integrierten Nutzung von Energie und Wasser am Gebäude untersucht.

Weitere Informationen zum SCCER EIP http://www.sccer-eip.ch/

Feldmonitoring an Netto-Nullenergiegebäude mit Mischnutzung

Das Gebäude Black & White in Pfäffikon SZ vereint in zentraler Lage eine kommerzielle Nutzung in Erdgeschoss, eine Büronutzung in den ersten beiden Obergeschossen und eine Mehrfamilien-Wohnnutzung im dritten und vierten Obergeschoss und der Attika des Gebäudes. Die über ein Jahr ausgewerteten Feldmessungen und die durchgeführten Simulationen bestätigen, das mit der Dach- und Fassadenintegrierten Photovoltaikanlage und der hocheffizienten Wärmepumpe eine Nullenergiebilanz auch in städtischem Umfeld erreicht werden kann.

Konzeptstudie für die Energieversorgung der Areale Eichwies und Schachen

In einer Konzeptstudie für die Energieversorgung der Areale Eichwies und Schachen in Rapperswil-Jona hinsichtlich einer zukunftsweisenden und nachhaltigen Energieversorgung untersucht worden. Durch gute Wärmequellen auf den Arealen kann mit der Installation von Photovoltaik auf den Dach und an den Gebäudefassade eine Netto-Nullenergiebilanz für die Areale erreicht werden.

Weitere Informationen zum Projekt

Prototypentwicklung Hybridkühldeckenmodul

Massive Bauteile wie Betondecken bieten eine hohe thermische Masse zur Speicherung von Wärme und Kälte und zur Dämpfung der Raumtemperatur. Mit dem Industriepartner Barcol-Air Group AG, Schwerzenbach, wird ein innovatives Hybridkühldeckenmodul mit Betondeckenaktivierung im Rahmen eines Innosuisse Projekts entwickelt worden, dass höhere Free-Cooling Anteile ermöglicht als konventionelle Kühldecken, womit sich Einsparungen von elektrischer Energie realisieren lassen.

Feldmessungen Netto-Nullenergiegebäude Uster

Netto-Null- oder Plusenergiegebäude werden sich als Neubaustandard der Zukunft etablieren. In Uster ist eine detailliertes Monitoring über zwei Jahre des ersten MINERGIE-A zertifizierten Gebäudes im Kanton Zürich mit Büronutzung im Rahmen des Annex 49 durchgeführt worden.

Kontakt

Prof. Carsten Wemhöner
Oberseestrasse 10
8640 Rapperswil SG
+41 (0)55 222 43 25
carsten.wemhoener(at)hsr.ch